August 2011  

 

 

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Auf dem Rückweg

Route

Lill-Luban - Ägön - Axmar Brygga - Öregrund - Brännäset - Lidö - Finnhamn/Paradiset - Träskö/Storö - Säck - Grinda - Stockholm - Napoleonviken - Smådalarö - Utö - Öja - Arkösund - Håskö/Gjutan - Loftahammar - Spårögloet - Figeholm - Kalmar

Allgemein

EB in Braenaeset

Axmar Brygga 2

Finnhamn Summerstuga

Im August machten wir uns auf den Rückweg nach Süden. Mit wenigen Ausnahmen besuchten wir für uns neue Orte und Ankerbuchten, von denen wir gehört oder gelesen hatten, dass sie besonders schön sind.
Natürlich machten wir auch gerne dort Halt, wo es uns früher schon gut gefallen hat oder wo man gut einkaufen konnte.
Mitte August gingen die Sommerferien in Schweden zu Ende und somit war auch die Segelsaison vorbei. Das hat den Vorteil, dass wir in Häfen und Ankerbuchten problemlos Platz fanden und nirgends ein Gedränge herrschte. Auch auf den Wanderwegen der touristisch erschlossenen Inseln begegneten wir nur wenigen anderen Spaziergängern. Viele der zu vermietenden "Sommarstugan" standen schon in den letzten beiden Ferienwochen wieder leer.
Auf den kleinen, unbewohnten Inselchen konnten wir, abgesehen von Beeren sammeln entlang den Trampelpfaden, in der näheren Umgebung der Naturhäfen nicht viel unternehmen. Wir erfreuten uns daher an der üppigen Vegetation und bestaunten die Vielfalt der Pflanzenwelt - Flechten, Moos, Pilze, Farne, Sträuchern bis zu den knorrigen, windgebeutelten Fichten.
In der zweiten Monatshälfte ging es vor allem darum, Weg nach Süden zu machen. Bei günstigen Winden segelten wir längere Etappen und verzichteten auf touristische Ausflüge.

Wind und Wetter

Axmar Brygga Sonnenaufgang

Die Wetterlage war anfangs Monat noch recht stabil mit mässigen bis frischen Winden aus wechselnden Richtungen, für uns noch ideales Segelwetter. Die Temperaturen waren warm, Regen war selten.
Mit den Sommerferien war dann auch der Sommer vorbei. Eine Reihe von Tiefs über Skandinavien brachte wechselhaftes Wetter mit frischen bis starken Winde aus Südwesten. Es regnete häufiger und die Temperaturen sanken spürbar. Nun ist es Herbst!

Unterwegs mit der
Sailing Swiss III

Sailing Crew
Sailing Swiss

 

DSC00551

Vom 30. Juli bis zum 13. August war die Sailing Swiss III, ein Clubschiff des Cruising Club Schweiz, unterwegs von Sundsvall nach Stockholm.
Da wir mit Skipper und Crew befreundet sind, wollten wir sie in dieser Gegend unbedingt treffen. Dass dies gleich am ersten Ankerplatz passieren würde, hätten wir nicht gedacht, hat uns aber sehr gefreut. Mit einem feinen Nachtessen auf der Sailing wurde das Wiedersehen gefeiert.
In den folgenden Tag segelten wir neben- oder hintereinander zu den vereinbarten Übernachtungsplätzen. Wir benützten diese seltene Gelegenheit auch um die Schiffe unter Segeln gegenseitig zu fotografieren und Videoaufnahmen zu machen.
In den Stockholmer Schären gingen beide Schiffe teilweise ihre eigenen Wege. Die Sailing machte einen Abstecher nach Eckerö auf den Aland Inseln, während wir in den schönen Ankerbuchten der Stockholmer Schären blieben.
Die beiden letzten Etappen vor Stockholm segelten wir wieder gemeinsam. Wir genossen das Zusammensein mit ihnen bei Klönschnack, Apéro und Kaffee.
Ein gemeinsames feines Nachtessen mit einer super Aussicht inkl. Abendrot auf Stockholm im Restaurant Gondolen bildete einen würdigen Abschluss.

Ausflug nach
Oskarshamn

Veloweg
Eigentlich hätten wir es wissen müssen, als wir Stockholm verliessen, Geldautomaten sind selten ausserhalb der grossen Städte.
Nach einigen Tagen segeln in den Stockholmer Schären wurde unser Bargeld wieder einmal knapp. Ein Geldbezug in einem Laden - so wie es die Schweden machen - ist für uns leider nicht möglich, da wir keine Kreditkarte einer Schwedischen Bank besitzen.
So radelten wir von Figeholm nach Oskarshamn, 20 km hin und 20 km zurück. Da es ein schöner Tag war, haben wir diese Velotour querfeldein so richtig geniessen können.

Pech

Vorstag

 

Wir hatten den Wind wieder einmal auf die Nase. Kein Problem, so kreuzten wir mit der Genua, dem grossen Vorsegel. Bei jeder Wende muss dieses Segel eingerollt und dann anschliessend wieder freigegeben werden.
Wir wollten nur noch eine Wende vor Utö fahren, als das Segel sich nicht mehr voll einrollen liess. Der Genuaroller blockierte. Was tun - wir mussten das Segel schnell wieder voll ausrollen, dann aus dem Roller ausfädeln und auf dem Vorschiff sicher anbinden. Anstatt zu segeln, legten wir die letzten Meilen unter Motor zurück.
Im Hafen von Utö wird mit Heckanker und Vorleine am Steg festgemacht. Wir hatten SY Early Bird bereits am Steg festgebunden, als wir feststellten, dass der Heckanker slippte. Das bedeutet, dass wir nicht sicher am Steg lagen und so unmöglich die Nacht verbringen konnten. Zum Erstaunen der vielen Zuschauer banden wir unser Schiff wieder los und holten den Heckanker wieder hoch. Das zweite Manöver klappte dann und wir konnten gut gesichert übernachten.
Kaum Festgemacht, konnte Hansruedi den Genuaroller reparieren und wir konnten das Genuasegel wieder hochziehen.