Mai 2011  

 

 

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Der erste Monat unterwegs

Route

Burgstaaken (Fehmarn) - Gedser - Gislövsläge - Ystad - Simrishamn - Sandhamn - Kalmar - Byxelkrok - Visby - Fårösund - Ventspils - Riga

Allgemein

a-unterwegs

 

c-Utklippan

 

c-Kalmarsundbrücke

 

d-unterwegs

 

Ende April kamen wir in Burgstaaken an und begannen gleich mit den Arbeiten, die noch nötig waren, um Early Bird aus dem Winterschlaf zu holen und fit für die neue Saison zu machen: unter anderem Batterien anschliessen und aufladen, destilliertes Wasser kontrollieren und auffüllen, Schiff entstauben und Wassertanks reinigen (geht am Besten mit einer geballten Ladung Gebissreinigungs-Tabs).
Um den Rumpf auf Hochglanz zu bringen, hatten wir uns extra eine neue Poliermaschine angeschafft. Das Resultat hat uns überzeugt und wir nehmen uns vor, weitere Bereiche an Deck und im Cockpit ebenfalls zu bearbeiten.
Sachen, die wir nicht selbst erledigen konnten, gaben wir auswärts in Auftrag. Eine Heckankerwippe soll in Zukunft die Ankermanöver an den Schärenfelsen vereinfachen. Neue Kojenpolster im Achterschiff zusammen mit den von Vreni genähten Vorhängen bewirken ein angenehmes, wohnliches Ambiente im Achterschiff. In dieser Vorbereitungszeit nahmen wir uns keine Zeit für Velotouren, Fotografieren und Video aufnehmen.
All diese Arbeiten verzögerten unsere Abreise um ein paar Tage. Deshalb nahmen wir uns vor, in langen Etappen auf direktem Weg zu den baltischen Staaten Lettland und Estland zu fahren, um es von dort an etwas gemütlicher zu nehmen.
Es gelang uns, die Strecke von Fehmarn nach Riga (600sm) in knapp drei Wochen zu bewältigen. Das war für uns eine respektable Leistung.
Es bedeutete einige lange Segeltage, zwei Spätankünfte in dunkler Nacht und auch zwei Freinächte auf See.
Der Wind war immer günstig, zeitweise aber so stürmisch, dass wir es vorzogen, im Hafen zu bleiben.
Touristisch unternahmen wir eher wenig. Die Velotouren von Byxelkrok zu Ölands Norra Udde und von Fårösund auf die Insel Farö bleiben jedoch in angenehmer Erinnerung. Um die ganze Insel Fårö mit den eindrücklichen Raukarfelsen an ihrer Nordostküste zu besuchen, leisteten wir uns ein Mietauto.

Wind und Wetter

Das Mai Wetter war sehr beständig: kalt und windig!
Wir hatten eigentlich Glück mit dem Wind. Solange wir am Schiff arbeiteten, sorgten ein Hoch über Skandinavien und ein Tief über Europa, dass der Wind stark bis stürmisch aus Nordost blies. Also genau aus der Richtung, in die wir fahren wollten.
Als wir reisefertig waren, änderte sich die Wetterlage ganz in unserem Sinn: Ein Tief über Skandinavien und ein Hoch über Europa sorgten für anhaltend starken bis stürmischen Wind aus Südwest. Die Temperaturen waren während des ganzen Monats tief mit Tageshöchstwerten von 9 - 15 Grad.
Am 31.Mai erlebten wir einen gewaltigen Temperaturanstieg. Nach ca. 15 Grad am Vortag stiegen die Nachmittags-temperaturen zum Monatsende noch bis 30 Grad.

Fast alles lief gut!

1-Achterschiff
2-Anker

Rund 1 Woche vor dem Einwasserungstermin sollte der neue Anker mit Ankerwippe montiert werden. Anstelle einer passenden Ankerwippe wurde eine Wippe für einen kleineren Anker geliefert. Ein Spezialeinsatz der Herstellerfirma konnte das Problem jedoch termingerecht lösen.
Für die Kojenpolster hatten wir einen schönen Stoff in kräftigen Farben bestellt. Als die neuen Matrazen geliefert wurden staunten wir nicht schlecht - blasse Farben mit kleingemustertem Dekor. Auch hier musste eine Sonderleistung erbracht werden, um den richtigen Stoff zu beschaffen und die Matrazen neu zu beziehen.